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Google: Neue Richtlinien für Kinder und Jugendliche

Google: Neue Richtlinien für Kinder und Jugendliche

 

Google hat Änderungen an YouTube, der Suche und seinen anderen Apps angekündigt, um sie für Kinder sicherer zu machen. Die neuesten Updates machen YouTube-Videos, die von Kindern erstellt wurden, standardmäßig privat, erlauben Minderjährigen oder ihren Eltern, die Entfernung ihrer Bilder aus den Google-Bildergebnissen zu beantragen, schalten SafeSearch standardmäßig ein und vieles mehr. Dieser Schritt ist Teil der jüngsten Bemühungen von Google, Kinder zu schützen und Eltern mehr Kontrolle darüber zu geben, was sie sehen.

Viele der Aktualisierungen beziehen sich auf YouTube und YouTube Kids. Die wichtigste Änderung richtet sich an junge Kreative im Alter von 13 bis 17 Jahren, indem die Standardeinstellung für das Hochladen von Videos auf die privateste verfügbare Option geändert wird. Das bedeutet, dass das Video standardmäßig nur von ausgewählten Nutzern gesehen werden kann, es sei denn, der Ersteller ändert es auf öffentlich. „Wir möchten jüngeren Nutzern dabei helfen, eine bewusste Entscheidung zu treffen, ob sie ihre Inhalte öffentlich machen möchten“, schrieb Google.

Google erweitert auch seine so genannten digitalen Wohlfühl-Tools für YouTube. Für alle Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren werden standardmäßig Pausen- und Zubettgeh-Erinnerungen aktiviert, während die automatische Wiedergabe standardmäßig deaktiviert wird. Gleichzeitig wird eine Autoplay-Option auf YouTube Kids hinzugefügt und gleichzeitig in der App standardmäßig ausgeschaltet. Eltern können auch eine „gesperrte“ Standardeinstellung für die automatische Wiedergabe wählen.

Die Schwierigkeiten

Es ist eine komplexe Herausforderung, das genaue Alter unserer Nutzer über mehrere Produkte und Oberflächen hinweg zu kennen und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu respektieren und sicherzustellen, dass unsere Dienste zugänglich bleiben.

Schließlich sagte Google, dass es „übermäßig kommerzielle Inhalte“ von YouTube Kids entfernen wird, wie z. B. ein Video, das „sich nur auf Produktverpackungen konzentriert oder Kinder direkt zum Geldausgeben auffordert“. Außerdem wurden die Angaben aktualisiert, die bei „für Kinder gemachten“ Inhalten erscheinen, wenn ein Ersteller ein Video als bezahlte Werbung kennzeichnet.

Im Bereich Suche versprach Google, Minderjährigen „mehr Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck“ zu geben. Zu diesem Zweck wird eine neue Richtlinie eingeführt, die es allen Personen unter 18 Jahren bzw. deren Eltern oder Erziehungsberechtigten ermöglicht, die Entfernung ihrer Bilder aus den Suchergebnissen von Google Image zu beantragen. Diese Änderung soll dazu beitragen, „jungen Menschen mehr Kontrolle über ihr Online-Image zu geben“, schreibt Google. Außerdem wird SafeSearch für alle bestehenden Nutzer unter 18 Jahren aktiviert und zur Standardeinstellung für Jugendliche, die ein neues Konto einrichten. Derzeit ist die Funktion nur für Teenager-Konten aktiviert, die von Family Link verwaltet werden.

Standortverlauf für alle Nutzer unter 18 Jahren deaktivieren

In anderen Anwendungen wird Google den Standortverlauf für alle Nutzer unter 18 Jahren deaktivieren, ohne dass diese die Möglichkeit haben, ihn zu aktivieren. Google führt einen Sicherheitsbereich in Play ein, der den Eltern zeigt, welche Apps die Familienrichtlinien von Google befolgen und wie sie die gesammelten Daten im Detail verwenden. Auf der Werbeseite wird Google das Targeting von Anzeigen blockieren, die auf dem Alter, dem Geschlecht oder den Interessen von Personen unter 18 Jahren basieren“, schreibt das Unternehmen.

Google betonte, dass es mit „Kindern und Jugendlichen, Eltern, Regierungen, Branchenführern und Experten in den Bereichen Datenschutz, Kindersicherheit, Wohlbefinden und Bildung zusammenarbeiten will, um bessere und sicherere Produkte für Kinder und Jugendliche zu entwickeln“. Insgesamt sollen die neuen Änderungen dazu beitragen, junge Menschen vor schädlichen Inhalten zu schützen und gleichzeitig ausbeuterische Werbung zu blockieren. In der Praxis kann es jedoch einige Zeit dauern, bis alle Fehler behoben sind und die Werbetreibenden sich an die Regeln halten – es ist also wie immer ratsam, die digitalen Gewohnheiten Ihrer Kinder genau im Auge zu behalten.

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